Winkel- / Gradmessgeräte von von HELIOS PREISSER
HELIOS-PREISSER steht für hochwertige Handmesstechnik und Eigenfertigung in Deutschland. Bereits vor mehr als 75 Jahren wurde Preisser als Handwerksbetrieb von den beiden Werkzeugherstellern Albert Barth und Erich Preisser gegründet. Von Anfang an fertigt das Unternehmen feinmechanische Messgeräte mit höchster Präzision und Sorgfalt. Diese Messgeräte werden vor allem in der Industrie, der Medizin und der Zahnmedizin sowie im Handwerk eingesetzt und sind wegen ihrer hohen Präzision und Langlebigkeit sehr geschätzt.
Seit seiner Gründung hat das Unternehmen das Produktportfolio kontinuierlich weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der verschiedenen Kunden angepasst. Heute gehören mehr als 120 Mitarbeitern an zwei Produktionsstätten zu HELIOS-PREISSER. Mit seinen "Made in Germany" Messgeräten ist das Unternehmen einer der größten Anbieter von Handmessmitteln im In- und Ausland. Heute ist HELIOS-PREISSER einer der führenden Hersteller von Messgeräten in Europa. Das breite und tiefe Sortiment, die hohe Qualität der Produkte und die langjährige Erfahrung machen HELIOS PREISSER zum idealen Partner für alles, was mit hochpräzisen manuellen Messungen möglich ist.
Unter dem Dach von Preisser fusionieren drei Marken. Helios-Preisser-Produkte werden in der Produktionstechnik und Qualitätskontrolle, d. h. in der industriellen Produktion eingesetzt. Horex-Messgeräte sind für das Handwerk und Ausbildung bestimmt, während digitale Messgeräte unter dem Markennamen Digi-Met hergestellt werden. Digi-Met ist eine völlig neue Generation von Messwerkzeugen, die für kürzere, genauere und zuverlässigere Messungen eingesetzt werden können. Mit der Marke Digi-Met hat Preisser die neueste Generation von Messgeräten auf den Markt gebracht. Die Messgeräte aus dieser Baureihe sind mit einem variablen Datenausgang RS 232 ausgestattet, so dass der Anwender die Messdaten erfassen und dokumentieren kann. Innovativ ist die wasserdichte Version, die unempfindlich gegen Staub und Kühlmittel ist. Ergänzt wird diese Generation durch ein lineares digitales Messsystem, das an Werkzeugmaschinen montiert werden kann, so dass auch digitale Messungen durchgeführt werden können.
Winkel- / Gradmessgeräte: Wofür benötigen Sie sie?
Welche Messaufgaben wollen Sie lösen, wenn es um die Erfassung von Winkeln und Neigungen geht? Winkel- und Gradmessgeräte dienen der präzisen Bestimmung von Winkeln bei Montage, Vermessung und Qualitätsprüfung und beantworten die Frage nach Genauigkeit, Wiederholbarkeit und Handhabung.
Einordnung und Nutzen von Winkel- / Gradmessgeräten
Winkel- und Gradmessgeräte sind Messmittel zur Erfassung von Rotations- oder Neigungswinkeln zwischen zwei Bezugsflächen. Sie reichen von einfachen mechanischen Winkelmessern bis zu digitalen Inklinometern und elektronischen Neigungssensoren. Der Nutzen liegt in der schnellen, reproduzierbaren Ermittlung von Winkelwerten zur Orientierung, Ausrichtung und Kontrolle, wodurch Montagefehler reduziert und die Produktqualität gesichert werden können.
Übliche Einsatzbereiche sind Maschinenaufbau, Schaltschrankbau, Metallbearbeitung, Holzverarbeitung sowie Vermessungs- und Installationsarbeiten. Durch die Wahl des passenden Geräts lässt sich die Effizienz Ihrer Arbeitsabläufe erhöhen und gleichzeitig die Nacharbeit minimieren.
Typische Anwendungen
- Einrichten und Justieren von Werkzeugmaschinen, Fräs- und Schleifmaschinen.
- Kontrolle von Bauteilwinkeln bei Metall- und Holzverarbeitung.
- Ausrichten von Flanschen, Rohren und Maschinenteilen in Montageprozessen.
- Installationstechnik: Neigungsbestimmung bei Dach- und Fassadenarbeiten.
- Prüfung von Winkelmaßen in der Qualitätskontrolle und bei Prüfaufbauten.
Auswahl- & Kaufkriterien für Winkel- / Gradmessgeräte
Bei der Auswahl sollten Sie zunächst die geforderte Messgenauigkeit, die Umgebungseinflüsse und die Kompatibilität mit vorhandenen Vorrichtungen klären. Ein sachgerechter Geräteinsatz beginnt mit der Analyse der Anwendungssituation: Messbereich, Auflösung, Wiederholgenauigkeit und Handhabung. Berücksichtigen Sie auch die Ergonomie für Anwender und die Integration in bestehende Prüfprozesse.
- Genauigkeit und Messbereich: Wählen Sie Geräte mit ausreichender Auflösung und Messspanne für Ihre Anwendung, damit Ergebnisse reproduzierbar und verwertbar sind.
- Bauform und Material: Robuste Gehäuse und korrosionsbeständige Werkstoffe verlängern die Lebensdauer bei rauen Einsatzbedingungen.
- Kompatibilität und Schnittstellen: Prüfen Sie, ob digitale Ausgänge oder Schnittstellen für Datenerfassung und Prozessintegration erforderlich sind.
- Sicherheit und Bedienkomfort: Einfache Befestigung, sichere Klemm- oder Magnetaufnahmen sowie klare Bedienoberflächen reduzieren Bedienfehler.
- Wartung und Kalibrierung: Planbare Kalibrierzyklen und einfacher Service sichern die Messgenauigkeit über die Nutzungsdauer.
Marken, Sortiment und interne Verlinkung
In unserem Sortiment finden Sie eine Auswahl an Winkel- und Gradmessgeräten für verschiedene Anforderungen. Für eine Übersicht zu verwandten Produkten besuchen Sie bitte die Übergeordnete Kategorie „Winkel“, wo ergänzende Messmittel und Zubehöre gelistet sind. Zuverlässige Hersteller und bewährte Produktlinien sind unter anderem FORMAT, NEDO und BOSCH, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte bei Genauigkeit, Robustheit und Benutzerfreundlichkeit bedienen.
Häufige Fragen der Nutzer
Welche Genauigkeit ist für meine Anwendung notwendig?
Die erforderliche Genauigkeit richtet sich nach dem Verwendungszweck: Für grobe Montagearbeiten genügen oft wenige Zehntel Grad, bei Prüfaufgaben oder beim Werkzeugaufbau sind höhere Auflösungen erforderlich. Definieren Sie die zulässige Toleranz Ihrer Prozesse, um das passende Messgerät auszuwählen.
Digital oder analog — welche Variante ist besser?
Digitale Geräte bieten meist höhere Auflösung, einfache Ablesung und Schnittstellen für Datenausgabe, während analoge Instrumente einfacher, robuster und ohne Stromversorgung einsetzbar sind. Wägen Sie Bedienkomfort gegen Umgebungsanforderungen und gewünschte Datenverarbeitung ab.
Wie befestige ich das Messgerät sicher an der Messstelle?
Die sichere Befestigung hängt von Bauform und Einsatzfall ab: Magnetische Aufnahmen, Schraubklemmen oder Flanschadapter sind gängig. Sorgfältige Fixierung verhindert Messfehler durch Spiel oder Verrutschen, daher sind passende Haltevorrichtungen wichtig.
Wie oft ist eine Kalibrierung erforderlich?
Die Kalibrierhäufigkeit richtet sich nach Nutzungsintensität, geforderter Messsicherheit und internen Vorgaben. Für betriebliche Prüfmittel empfehlen sich regelmäßige Kontrollen und dokumentierte Kalibrierintervalle, um Messabweichungen rechtzeitig zu erkennen.
Welche Umwelteinflüsse sind zu beachten?
Temperatur, Feuchte und Verschmutzung beeinflussen die Messgenauigkeit. Wählen Sie geeignete Schutzarten und Materialien, wenn die Geräte in staubiger oder feuchter Umgebung verwendet werden. Schutzmaßnahmen verlängern die Lebensdauer und erhalten die Messgüte.