MIG/MAG-Schweißgeräte von von ESAB
Die Geschichte von ESAB ist eine Geschichte des Schweißens. 1904 entwickelte Oscar Kjelberg die weltweit erste umhüllte Schweißelektrode mit deren Hilfe die Qualität des Schweißverfahrens um ein vielfaches verbessert wurde. Die Gründung von ESAB basiert auf dieser neuen Erfindung und bildet den Grundstein der weitern Innovationskraft. Durch kompromisslose Standards und ständigen Verbesserungen trug ESAB maßgeblich zur Geschichte des Schweißens bei. Bereits seit über 100 Jahren ist das Unternehmen darin bestrebt, seinen Kunden neue und verbesserte Lösungen im Bereich der Schweißtechnik anzubieten. Dieser Ansatz hat ESAB zu einem weltweit führenden Hersteller von komplexen Schweißprodukten und Schneidsystemen gemacht. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Produkten und Lösungen für nahezu jeden Schweiß- und Schneidprozess. Deswegen sind die Produkte auch universell einsetzbar und für viele verschiedene Branchen geeignet. Dabei reicht das Portfolio von Handschweißmaschinen bis hin zu automatisierten Schweißgeräten. Die Kunden von ESAB kommen zum Beispiel aus der Fahrzeug-, Bau- und Verfahrensindustrie.
Die innovativen Geräte und Lösungen des Unternehmens haben sich international etabliert und werden in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt. Die Produkte und Lösungen sind Teil des umfassenden Know-hows und der Tradition ESABs als weltweit führender Hersteller. "ESAB" steht für ein Qualitätssiegel in den Bereichen
Handschweiß- und Schneidgeräte
Schweißzusätze
Schweißautomaten
mechanische Schneidsysteme
Die kontinuierliche Weiterentwickelung der Prozesse, Materialien und der Kompetenzen sorgt dafür, dass ESAB die unterschiedlichen Bedürfnisse für jede Branche bedienen kann. Dabei erfüllen die Produkte von ESAB nicht nur die Anforderungen der Kunden, sondern übertreffen deren Erwartungen. Über 100 Jahre nach seiner Gründung ist die ESAB Gruppe global vernetzt und ist in Europa, Nordamerika, Südamerika, Asien-Pazifik und Indien tätig. ESAB ist in fast allen Ländern der Welt vertreten und beschäftigt mehr als 8.700 Mitarbeiter in Produktionsstätten auf vier Kontinenten.
MIG/MAG-Schweißgeräte: Wann sind sie die richtige Wahl für Ihren Betrieb?
Welche Schweißaufgaben sollen Sie mit einem MIG/MAG-Schweißgerät lösen und welche Anforderungen stellt Ihr Material an Prozess und Leistung? Mit diesen Fragen klären Sie den Bedarf vor der Beschaffung.
MIG/MAG-Schweißgeräte: Einordnung, Einsatzbereiche und Vorteile
MIG/MAG-Schweißgeräte gehören zur Gruppe der Lichtbogenhandschweißverfahren mit kontinuierlicher Drahtzuführung. Sie verbinden hohe Schweißgeschwindigkeit mit guter Einbrandkontrolle und eignen sich deshalb für produktive Fertigungs- und Instandhaltungsaufgaben. Typische Einsatzbereiche sind die Blech- und Rahmenfertigung, Fahrzeugbau, Maschinenbau sowie Reparaturarbeiten in Handwerk und Industrie. Die Verfahren lassen sich automatisieren oder manuell einsetzen und bieten damit sowohl für Serienfertigung als auch für einzelne Reparaturen wirtschaftliche Lösungen.
Typische Anwendungen von MIG/MAG-Schweißgeräten
- Verbindung dünner bis mitteldicker Stahlbleche in der Serienfertigung und im Karosseriebau.
- Schweißen von Rohren, Profilen und Rahmen im Maschinen- und Anlagenbau.
- Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten an metallischen Strukturen, bei denen schnelle, reproduzierbare Nähte erforderlich sind.
- Auftragsschweißen und Beschichtungsaufgaben, wenn erhöhte Schichtdicken benötigt werden.
- Halbautomatische Prozesse an Fertigungslinien, kombiniert mit Drahtvorschub und Roboterzellen.
Auswahl- & Kaufkriterien für MIG/MAG-Schweißgeräte
Bei der Auswahl spielt die Abstimmung von Leistung, Draht- und Gasversorgung sowie Elektronik eine zentrale Rolle. Wählen Sie ein Gerät, das zu Ihren Materialien, Taktzeiten und dem gewünschten Automatisierungsgrad passt, um Prozesskosten und Nacharbeit zu minimieren. Berücksichtigen Sie neben der technischen Ausstattung auch Servicezugang, Ersatzteilversorgung und Bedienfreundlichkeit.
- Materialkompatibilität: Geeignet für unlegierte, niedriglegierte und teils legierte Stähle; prüfen Sie die Fähigkeit des Geräts, mit verschiedenen Drahttypen umzugehen.
- Draht- und Gaskompatibilität: Achten Sie auf Drahtdurchmesser, Drahtvorschubleistung und die Möglichkeit, passendes Schutzgas zu verwenden.
- Leistung und Einschaltdauer: Dimensionieren Sie Schweißstrom und Einschaltdauer nach der zu produzierenden Nahtdicke und dem Schweißzyklus.
- Sicherheit und Ergonomie: Schutzfunktionen gegen Überhitzung, einfache Bedienoberfläche und ergonomischer Brenner senken die Fehlerquote.
- Wartung und Service: Austauschbare Verschleißteile, guter Zugang für Reinigung und Kalibrierung sowie verfügbare Ersatzteile verbessern die Verfügbarkeit.
Marken und weiterführende Kategorien
Auf Tooler finden Sie eine Auswahl verschiedener Hersteller und Gerätevarianten für unterschiedliche Anwendungsfälle. Weitere Geräteklassen und Zubehör sind in der übergeordneten Kategorie Schweißgeräte zusammengefasst. Nutzen Sie dort die Filter für Leistungsklasse, Drahtdurchmesser und Automatisierungsoptionen, um passende Modelle zu vergleichen.
Häufige Fragen der Nutzer
Für welche Materialien sind MIG/MAG-Schweißgeräte geeignet?
MIG/MAG-Verfahren eignen sich vorwiegend für unlegierte und niedriglegierte Stähle; mit geeigneter Draht- und Gaswahl lassen sich auch andere Stähle schweißen. Die Eignung für Aluminium erfordert spezielle MIG-Ausrüstung und Drahtzuführung.
Welche Schutzgase werden beim MIG/MAG-Schweißen verwendet?
Beim MIG-Verfahren werden inerte Gase verwendet, während das MAG-Verfahren mit aktiven Schutzgasen arbeitet. Die Wahl des Gases beeinflusst Einbrand, Spritzerbildung und Nahtform und sollte an Material und Prozess angepasst werden.
Wie wählen Sie die richtige Einschaltdauer und Leistung?
Dimensionieren Sie Stromstärke und Einschaltdauer nach Nahtdicke und Schweißzyklus; höhere Einschaltdauer ist für serielle Prozesse wichtig. Herstellerangaben zu Einschaltdauer (Duty Cycle) geben Orientierung für den geplanten Einsatz.
Welche Sicherheitsmaßnahmen sind beim Einsatz notwendig?
Sorgen Sie für geeigneten Gesichtsschutz, Schweißerschutzkleidung und Schweißabsaugung zur Minimierung von Rauch und Dämpfen. Zusätzlich sollten elektrische Schutzmaßnahmen und geprüfte Arbeitsmittel eingesetzt werden, um Unfälle zu vermeiden.
Wie aufwendig ist die Wartung von MIG/MAG-Schweißgeräten?
Regelmäßige Pflege umfasst Reinigung von Drahthub, Kontrolle der Düsen und regelmäßigen Austausch von Verschleißteilen wie Kontaktrohr und Düse. Planbare Wartungsintervalle und verfügbarer Kundendienst erhöhen die Anlagenverfügbarkeit.