Absturzsicherung von von ZARGES
1933 gründeten die Gebrüder Zarges Europas erstes Leichtmetallbauunternehmen. Dank innovativer Technologien und wachsender Erfahrung im Bereich Aluminium ist die Zarges GmbH heute eines der führenden Unternehmen in den Bereichen Steigen und Verpacken, Transportieren und Lagern sowie Sonderkonstruktionen. Die Produktvielfalt von Zarges umfasst durchdachte Verpackungs- und Transportprodukte und zahlreiche Arten von Leitern, Fahrgerüsten, Arbeitsbühnen, Arbeitsplattformen, Überstiege und Treppen aus Leichtmetall und Kunststoff. Produkte von Zarges finden Anwendung in Industrie, Handel- und Dienstleistungsunternehmen, Handwerk, Haus und Garten.
Alle Produkte von der Eurobox bis zur Teleskopleiter überzeugen durch hohe Stabilität, geringes Gewicht, Korrosionsbeständigkeit und Flexibilität. Zarges ist Teil der ZARGESTUBESCA-Gruppe mit Sitz in Weilheim, Oberbayern. Durch den intelligenten Einsatz von Aluminium erfüllen die Leitern auch höchste Anforderungen und überzeugen seit 81 Jahren viele Kunden. 1933 wurde ZARGES Leichtmetallbau in Stuttgart gegründet und richtete die Produktion auf Aluminium als Hauptwerkstoff aus. Als erstes Unternehmen in Deutschland und Europa produzierte das Unternehmen 1938 Leitern in Serie und beschäftigte bereits 100 Mitarbeiter. 1951 wurde das 100. Patent des Unternehmens, die ZARGES-Faltschachtel, erteilt. Damit wurde das Problem des Schienengüterverkehrs nach Kriegsende gelöst.
Einige Abmessungen der faltbaren ZARGES-Box sind auch heute noch Standard in der Branche. Im entleerten Zustand lässt sich die Box auf ein Sechstel ihrer Größe zusammenklappen und ist dank ihrer Leichtbauweise eine ideale Transporthilfe. 1954 begann die erste deutsch-österreichische Expedition in den Himalaya mit ZARGES Kisten und Leitern. Extremkletterer entdeckten schnell den Wert von hoher Qualität, geringem Gewicht und einfachem Transport von Kisten und Leitern. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 1600 Mitarbeiter und verfügt über einen globalen Kundenstamm. Ob Multifunktionsleitern, Aluminiumleitern, Schiebeleitern oder Teleskopleitern, ZARGES überzeugt seit fast 100 Jahren mit seiner leichten und hochwertigen Designphilosophie.
Bleibt bei der Arbeit viel Luft nach unten, gehört die Absturzsicherung zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Sie bewahrt den Benutzer entweder vor einem Sturz (Rückhaltesystem) oder fängt ihn im freien Fall auf (Auffangsystem). Die Ausrüstung besteht jeweils aus mehreren Komponenten, die mindestens eine Körperhaltevorrichtung und ein Befestigungssystem umfassen. Sie sind mit einer zuverlässigen Verankerung zu verbinden.
Absturzsicherung
Ansprechpartner
Die Ausbildung zum Sachkundigen nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz (BGG) 906 sowie weitere Grund- und Aufbaukurse zum Steigen und Retten können über den Fachhandel vermittelt werden. Auch die Berufsgenossenschaften und deren Schulungszentren sind Ansprechpartner: PSA gegen Absturz muss hohen Anforderungen entsprechen, da sie vor Lebensgefahr schützen. So ist neben einer sachgerechten Herstellung und Anwendung auch die regelmäßige Prüfung der persönlichen Schutzausrüstungen lebenswichtig.
Vertical Rescue College
Die richtige Anwendung von PSAgA ist lebenswichtig. Dazu bietet SKYLOTEC mit dem Vertical Rescue College (VRC) verschiedene Module für Trainings- und Unterweisungen an über 18 Standorten weltweit und auch an Ihrem Standort nach Ihren ganz individuellen Bedürfnissen an. Zahlreiche Zertifizierungen (GWO / IRATA / FISAT / ISO 9001) sowie die professionelle Ausbildung und jahrelange Erfahrung unserer Instrukteure sichern eine gleichbleibend hohe Qualität.
Grundlage
Bleibt bei der Arbeit viel Luft nach unten, gehört die Absturzsicherung zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Sie bewahrt den Benutzer entweder vor einem Sturz (Rückhaltesystem) oder fängt ihn im freien Fall auf (Auffangsystem). Die Ausrüstung besteht jeweils aus mehreren Komponenten, die mindestens eine Körperhaltevorrichtung (etwa in Form eines Auffanggurtes) und ein Befestigungssystem umfassen. Sie sind mit einer zuverlässigen Verankerung zu verbinden.
Auffanggurte
Auffanggurte sind Teile eines Auffangsystems und kommen immer dann zum Einsatz, wenn Arbeiten ausgeführt werden, bei denen ein Absturz nicht ausgeschlossen werden kann. Auffanggurte müssen den gesamten Körper umschließen und mindestens über eine Auffangöse am Rücken verfügen. Auffanggurte können in Verbindung mit seitlichen Halteösen als Haltegurte verwendet werden. Im Falle eines Absturzes darf die betroffene Person maximal 20 Minuten im Gurt bleiben. Danach sollte sie in Kauerstellung gebracht werden.
Prüfung und Instandhaltung
Der Nutzer der PSA hat vor jedem Einsatz auch die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz, Halten und Retten auf Mängel, Vollständigkeit und auf das Prüfdatum zu kontrollieren. Die PSA gegen Absturz, Halten und Retten muss jährlich von einem Sachkundigen überprüft werden. Das muss in einem Prüfbuch dokumentiert werden.
Vorschriften
Die PSA muss die einschlägigen Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit erfüllen und entsprechend geprüft und gekennzeichnet sein. Vor der Auswahl und dem Einsatz der Schutzausrüstung gegen Absturz und zum Halten und Retten hat der Nutzer mit Blick auf die geplanten Arbeiten und
die örtlichen Gegebenheiten eine Gefahrenermittlung durchzuführen. Details zum ordnungsgemäßen Zustand der Schutzausrüstung gegen Absturz und Beispiele für verschiedene Sicherungssysteme finden sich unter anderem in den Berufsgenossen schaftlichen Regeln (BGR) 198 und 199.
Haltegurte
Haltegurte dürfen nur zum Halten verwendet werden und kommen zum Einsatz, wenn sichergestellt werden kann, dass ein Absturz ausgeschlossen ist. Haltegurte können dann eingesetzt werden, wenn das Verbindungsmittel um den Anschlagpunkt geführt oder geschlungen wird, sodass eine zweitrangige Belastung gegeben ist. Ein freies Hängen im Gurt muss ausgeschlossen sein.