Einwegbekleidung

Der allgemeine Chemikalienschutz sorgt für maximale Arbeitssicherheit

Beim Umgang mit Chemikalien ist das Tragen von Chemikalienschutzkleidung durch den Gesetzgeber vorgeschrieben. Sie können wählen zwischen Chemikalienschutzhosen, Chemikalienschutzwesten, Overalls oder Anzügen. Da Chemikalien für verschiedene Zwecke verwendet werden können, unterliegt die Arbeitskleidung den Schutzklassen und europäischen Normen.

            

Insgesamt: 51 Artikel

pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2

Insgesamt: 51 Artikel

pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2

Gesetze und EN-Normen

CS-Anzüge sind in verschiedenen Versionen verfügbar und weisen verschiedene Schutzwirkungen auf.
Relevante DIN-Normen im Zusammenhang mit chemischen Arbeiten:

Normen und ihre Bedeutung

13034: Eingeschränkter Schutz gegen flüssige Chemikalien
14605: Eingeschränkter Schutz gegen flüssige Chemikalien mit flüssigen oder festen Anschlüssen.
943: Vollständiger Schutz gegen flüssige und gasförmige Chemikalien, Aerosole und feste Partikel.
ISO 13982-1: Vollständiger Schutz gegen feste Partikel.

Kategorie und Art des Schutzes

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist in der Regel nach EU-Richtlinien in die Kategorien I bis III eingeordnet. Bekleidung aus CS gehört zur Kategorie III (höchste Schutzwirkung). Darüber hinaus wird die Schutzkleidung in Klassen eingeteilt, die ebenfalls unterschiedlichen Kriterien unterliegen können.


Typ 1a bis 1c und 1-ET: belüftete oder unbelüftete gasdichte Schutzkleidung gegen CS
Typ 2: Nicht gasdichte Schutzanzüge Typ CS
Typ 3: Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien
Typ 4: Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien, spritzwassergeschützt.
Typ 5: Kleidung, die den Körper vor festen chemischen Partikeln schützt.
Typ 6: Begrenzte Schutzkleidung, spritzwasser- und spritzwassergeschützt.

Material und Schnitt

Um eine volle Schutzfunktion zu erreichen, werden die Anzüge je nach Schutzart aus verschiedenen Materialien gefertigt. Die Produktion besteht aus atmungsaktiven, reißfesten Kunststoffen wie SMS, SMMS, PP, PE, PVC, Tychem oder Typek. Wenn das Kleidungsstück für Wasser und Luft durchlässig ist, sollte es nicht in einer explosionsgefährdeten Umgebung getragen werden. Um völlige Bewegungsfreiheit zu gewährleisten, werden Anzüge in der Regel mit einer flexiblen Kapuze, elastischen Ärmeln, Reißverschlüssen und Kreuzeinsätzen abgelängt und auf der Außenseite genäht.

Einwegbekleidung Wissenswertes zur Warnschutzkleidung

Die Klassen und Schutzstufen im Überblick

Klasse 3 – die höchste Schutzstufe Overalls, Mäntel und Jacken mit Ärmeln, zweiteilige Anzüge (Jacke und Hose) gehören zur höchsten Schutzstufe nach ISO 20471 für Warnschutzkleidung.

Sie ist von Personen zu tragen:

-Die auf Straßen mit normalen Fahrtgeschwindigkeiten arbeiten

-An Eisenbahnanlagen arbeiten

-Bei Rettungseinsätzen

-Auf Straßen mit schlechten Sichtverhältnissen

-Auf Straßen mit großer Verkehrsbelastung

-Auf Straßen mit Geschwindigkeiten von ca. 60 km/h und höher

Die Kombinationen Warnschutzjacke und Warnschutzhose, aber auch Warnschutzshorts und Verkehrsweste erfüllen die Anforderungen der Klasse 3. Auch Parkas und Pilotjacken als separate Kleidungsstücke können der Norm entsprechend die Klasse 3 erfüllen.

Klasse 2 – die mittlere Schutzstufe VerkehrswestenLatzhosenT-Shirts (falls Reflexe unter der Latzhose getragen werden) Warnschutzkleidung der Klasse 2 darf nur auf Straßen mit ausreichenden Sichtverhältnissen und bei geringen Verkehrsbelastungen sowie Geschwindigkeiten bis ca. 60 km/h getragen werden.

Klasse 1 – die niedrigste Schutzstufe Diese Klasse bietet so geringen Schutz, dass sie in Deutschland kaum üblich ist. Im Zweifelsfall immer Warnschutzkleidung der Klasse 3 (höchste Stufe) tragen!

PSA-Kleidung_Schutzklassen WARNSCHUTZKLEIDUNG NACH ISO 20471 Die ISO 20471 beschäftigt sich ausschließlich mit der Warnwirkung von PSA. Anhand von Flächenangaben (m2) wird zwischen drei Bekleidungsklassen als Schutzstufen unterschieden. Schutztypen für Schutzkleidung der Kategorie III PSA Kleidung Symbole

Typ 1 Gasdichte Chemikalienschutzanzüge EN 943-1, EN 943-2 Schutzkleidung gegen flüssige und gasförmige Chemikalien, Aerosole und Feststoffpartikel.

Typ 2 Nicht gasdichte Chemikalienschutzanzüge EN 943-1 Schutzanzüge, die einen Überdruck aufrecht erhalten, um das Eindringen von Stäuben, Flüssigkeiten und Gasen zu verhindern.

Typ 3 Flüssigkeitsdichte Schutzanzüge EN 14605 Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien – Leistungsanforderung an Chemikalienschutzanzüge mit flüssigkeitsdichten Verbindungen zwischen den Teilen der Kleidung (ehem. EN 466).

Typ 4 Sprühdichte Schutzanzüge EN 14605 Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien – Leistungsanforderung an Chemikalienschutzanzüge mit spraydichten Verbindungen zwischen den Teilen der Kleidung (ehem. EN 465).

Typ 5 Trockenpartikel-Schutzanzüge EN13982-1 Schutzkleidung – Schutz gegen feste Partikel – Teil 1: Schutz gegen luftgetragene, feste Partikel.

Typ 6 Sprühnebeldichte Schutzanzüge EN 13034 Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien – Leistungsanforderung an Chemikalienschutzkleidung mit eingeschränkter Schutzleistung gegen flüssige Chemikalien. Weiterhin werden die Anzugmaterialien sowie Nähte nach verschiedensten EN-Nomen getestet, um ein mechanisches Profil der Anzüge zu ermitteln. Schließlich müssen die Anzüge unter Kontrolle eines anerkannten Qualitätssicherungssystems (z. B. ISO 9000) hergestellt werden.

* Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Nach oben