Gehörschutz

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Die Welt des Gehörschutzes - sicher, wenn es laut wird

Damit das Gehör durch hohe Lautstärke keinen Schaden nimmt, sollte ein Gehörschutz angewendet werden. Dazu gehören zum Beispiel: Gehörschutzstöpsel, Bügelgehörschutz oder Kapselgehörschutz.

Bei Arbeitsplätzen an denen die Lautstärke bei 80dB (A) liegt, muss dem Arbeitnehmer Gehörschutz angeboten werden. Wenn der Pegel 85dB (A) übersteigt, ist der Betrieb in der Pflicht, dass die Mitarbeiter einen entsprechenden Gehörschutz verwenden.

Immer beliebter wird der Kapselgehörschutz mit integriertem Radio, wodurch die Arbeit leichter von der Hand geht. Für eine bessere Kommunikation gibt es Geräte mit integriertem Funk oder Telefon.

Gehörschutz Pflichtausstattung

Arbeitnehmer, die in Bereichen mit einem Lärmpegel von mehr als 85 dB(A) in der Tages-Exposition tätig sind, müssen mit Gehörschutz ausgestattet werden. Hier ist der Arbeitgeber in der Pflicht: Die Ausrüstung muss den aktuellen technischen Anforderungen entsprechen. Auch hier greifen die sicherheitstechnischen Vorgaben der Europäischen Norm EN 352 1-4.

Doch welcher Gehörschutz ist der Richtige? Zu den Auswahlkriterien gehören die erforderliche Schalldämmung, CE-Kennzeichnungen, Prüfzeugnisse im Rahmen der Baumusterprüfung sowie der Tragekomfort und die Arbeitsumgebung. Und für wen ist der Gehörschutz gedacht? Hier müssen medizinische Auffälligkeiten des Anwenders ebenso berücksichtigt werden wie schon bestehende Hörverluste. Der Gehörschutz muss außerdem mit anderer Schutzausrüstung kompatibel sein, die am oder auf dem Kopf getragen wird.

Die Europäischen Normen (EN) im Überblick:

EN 352-1 Kapselgehörschützer

EN 352-2 Gehörschutzpfropfen

EN 352-3 Gehörschützer für Helmbefestigungen

EN 352-4 Elektroakustische Gehörschützer

Hygiene, Komfort und Individualität

Im Berufsalltag spielen zwei Faktoren bei der Auswahl des Gehörschutzes eine wichtige Rolle: Hygiene und Tragekomfort. Nur dann wird die Ausstattung permanent und ohne Vorbehalte von den Mitarbeitern benutzt. So sind die Beauftragten für den Arbeitsschutz im Unternehmen gut beraten, ihnen die finale Auswahl ihres Gehörschutzes selbst zu überlassen – im Rahmen der technischen Vorgaben. Meister und Sicherheitsingenieure sind gleichermaßen gefragt.

Erweiterter Schutz

Laut EU-Gesetzgebung gilt bereits seit Februar 2006 der verschärfte untere Auslösewert von 80 dB(A). Davor lag er noch 5 dB(A) höher. So ist der Auslösewert, bei dem Gehörschutz zwingend erforderlich ist, klar definiert. Und der Personenkreis, für den diese Vorschrift gilt, wurde damit noch größer: Dazu zählen zum Beispiel nun auch Arbeiter in der Leichtindustrie oder bei den öffentlichen Versorgungsbetrieben.

Kapsel oder Stöpsel? 

Bei der Auswahl des optimalen Gehörschutzes müssen die Vorteile von Kapseln und Stöpseln gegenübergestellt werden, um die richtige Lösung zu finden.

Gehörschutzstöpsel sind zu empfehlen,

-wenn Kapselgehörschützer nicht zwingend erforderlich sind.

-wenn der Arbeitsplatz permanenten Lärm aufweist.

-wenn unter Kapselgehörschützern zu stark geschwitzt wird.

-wenn eine Brille und ein Gehörschutz gleichzeitig getragen werden.

Kapselgehörschützer sind optimal,

-wenn der Gehörschutz häufig auf- und abgesetzt wird – wie bei kurzem Aufenthalt im Lärm oder bei vorübergehendem Lärm.

-wenn der Anwender wegen zu enger Gehörgänge Gehörschutzstöpsel nicht verträgt.

-wenn eine Neigung zu Entzündungen des Gehörgangs oder andere Unverträglichkeiten beim Tragen von Stöpseln bestehen.

Schutzwirkung im SNR-Wert

Gehörschützer lassen sich schnell mit ihrem SNR-Wert klassifizieren. SNR steht für ""Single Number Rating"" und damit für „Allgemeine Dämmung. Die SNR-Werte müssen unbedingt bekannt sein, bevor man sich für einen Gehörschutz entscheidet: Nur wenn man weiß, wie stark ein Gehörschutz abdämpft, ist eindeutig klar, wie umfassend der Anwender beim Tragen geschützt ist. Der SNR-Wert steht für die mittlere Abdämpfung und damit für die durchschnittliche Schutzwirkung.

Ohrstöpsel

So finden Sie den passenden Gehörschutz für Ihren Arbeitsplatz:

1. Sie ermitteln den Pegel (dB) des einwirkenden Schalls in der jeweiligen Frequenz. Dabei helfen technische Unterlagen lauter Geräte oder ein Schallpegelmesser.

2. Ziehen Sie von diesem Pegelwert den SNR-Wert des betreffenden Gehörschutzes ab: Die SNR-Werte finden Sie bei den jeweiligen Produkten.

3. Der verbleibende Wert sollte unter 80 dB liegen.

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