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Atlas Sicherheitsschuhe Sicherheitsklasse 1 P (S1P)

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Sicherheitsklasse S1 und S1P.

Die Schuhe aus der Sicherheitsklasse S1 und S1P erfüllen die Grundanforderungen an die Sicherheit und werden deswegen auch die Grundkonstruktion  für die höheren Klassen angesehen. Das Herzstück des Schuhs ist natürlich, wie immer, die Schutzkappe, die vor Stößen und herabfallenden Gegenständen schützt. Sie können aus Stahl, Aluminium, Kunststoff oder, in sehr seltenen Fällen, aus Titan hergestellt werden. Die genauen Unterschiede zwischen diesen Materialien sind in dem Artikel über die Verschlussarten beschrieben. Darüber hinaus müssen alle Sicherheitsschuhe ab S1 einen geschlossenen Absatz haben. Dadurch wird das Risiko ausgeschlossen, dass Gegenstände von hinten in den Stiefel gelangen und Verletzungen verursachen. Darüber hinaus muss die Sohle antistatisch behandelt sein, um dem Träger einen gewissen Isolierschutz zu bieten. Dies ist jedoch nicht mit der ESD-Zertifizierung zu verwechseln. Der Fersenbereich muss eine gewisse Energieaufnahmekapazität haben. So wird sichergestellt, dass Rücken und Gelenke beim Tragen der Schuhe nicht überlastet werden. Nicht zuletzt muss die Sohle kohlenwasserstoffbeständig sein, d. h. sie darf sich bei Kontakt mit Öl oder Benzin nicht auflösen oder verformen. Die Klasse S1P bietet auch Schutz gegen das Eindringen in die Sohle. Dadurch wird verhindert, dass die Sohle von Nägeln und anderen scharfen Gegenständen durchbohrt wird, und der Fuß wird nicht beschädigt. Der Buchstabe "P" steht in diesem Zusammenhang für "Penetration". Der Durchtrittsschutz besteht aus einer Stahleinlage unter der Einlegesohle oder einer durchgehenden Textilschicht unter der Einlegesohle. Der Vorteil von Stahleinlagen gegenüber textilen Einlagen besteht darin, dass sie einen etwas höheren Durchdringungsschutz bieten, aber aufgrund des verwendeten Materials nicht sehr flexibel sind. Außerdem lassen Stahleinlagen an der Seite der Sohle eine kleine Lücke, durch die Nägel eindringen können. Bei Textileinlagen besteht dieses Risiko nicht, da sie direkt auf die Einlegesohle aufgenäht werden, so dass keine Lücke entsteht. Sie sind auch viel leichter und flexibler als Stahleinlagen.

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