Bohrstangenhalter
Werkzeugaufnahme für Bohr-, Fräs- und Gewindeschneidwerkzeuge
Ein Werkzeughalter ist das Verbindungsglied zwischen einer Maschine und einem austauschbaren Werkzeug. Auf Bohr- oder Fräsmaschinen drehen sich Bohrer oder Fräser, wenn das Werkstück stillsteht. Zum Vergleich: Auf einer Drehmaschine dreht sich das Drehfutter mit dem Werkstück; das Werkzeug ist auf dem Werkzeugträger montiert und bewegt sich entlang und über die Drehmeißel. Ein gemeinsames Merkmal von Werkstück und Werkzeughaltern ist, dass das Werkstück oder Werkzeug magnetisch eingespannt oder gehalten wird, so dass das für die Formänderung erforderliche Moment übertragen werden kann.
Welche Art von Aufnahme?
Aufgrund der Klemmung des Werkstücks beim Bohren oder Fräsen kann es jede beliebige Form haben; beim Drehen wird das Werkstück mit dem klassischen Drehorgan gespannt. Die Art des Werkzeugträgers hängt einerseits von der Art des Werkzeugwechsels (Bohren, Fräsen, Gewindeschneiden usw.) und andererseits von der Konstruktion der Maschinen und Werkzeuge ab: Das SDS sollte niemals mit einem herkömmlichen Dreibackenfutter verwendet werden, da dies sowohl den Bohrer als auch das Spannfutter beschädigen kann.
Werkzeugaufnahme zum Bohren und Fräsen
Im einfachsten Fall wird das Werkzeug - ein Bohr- oder Fräswerkzeug - zwischen die drei Backen des Bohrkopfes gespannt und der Klemmdurchmesser liegt zwischen 1 und 16 mm. Die Vorteile sind einfache Handhabung, gute Zentrierung und ein relativ starker Schaft. Bei Handbohrmaschinen und kleineren Maschinen werden die Backen manuell oder mit einem Schraubenschlüssel gespannt. Bei größeren Maschinen oder CNC-Maschinen, d.h. computergesteuerten Maschinen, werden die Spannvorrichtungen in der Regel hydraulisch bestimmt, wodurch mehr Kraft aufgebracht werden kann. Einige der NC/CNC-Bohrer und Hydraulikhalter für professionelle Bohrer sind für den automatischen Werkzeugwechsel ausgelegt. Das Bohrfutter befindet sich auf dem Bohrfutteraufnahme.
Präzisionsfräsen mit Schrumpffutter
Schrumpfen Sie die Kompressionsklemme für eine optimale Unterstützung. Diese Werkzeugspanntechnik wird in Fräsmaschinen eingesetzt. Der Schrumpfkopf wird induktiv erwärmt, um die Öffnung des Werkzeughalters zu vergrößern. Die Schneidwelle passt nur in den beheizten Schrumpfkopf und ist beim Ausbau des Schneidwerkzeugs exakt zentriert und fest montiert. Es wird daher davon ausgegangen, dass für jeden Wellendurchmesser ein geeigneter Schrumpffutter erforderlich ist. Diese relativ komplexe Werkzeugmontagemethode wird nur eingesetzt, wenn beim Fräsen eine hohe Rundlaufgenauigkeit erreicht werden soll.
Gewindeschneiden und mehr
Es ist möglich, Innen- und Außengewinde durch Bearbeitung herzustellen. Metrische Rechtsgewinde mit Durchmessern von 8 bis 20 Millimetern sind üblich; Linksgewinde sind ungewöhnlich, werden aber auf die gleiche Weise hergestellt. Die präzise Zentrierung des Bohrkopfes ist besonders wichtig, um Kranbruch zu vermeiden und leicht zu bewegenden Draht abzuschneiden.
Der Werkzeugaufnahme für Gewindebohrer und Gewindeschneideeisen ist daher oft selbstzentrierend. Bei SDS-Bohrern wird die Kraft nicht durch Einspannen auf den Bohrer übertragen, sondern durch präzises Einsetzen in die Nuten des Futters und Berücksichtigung bei der Drehung. Der Werkzeughalter hat Vorteile in Bezug auf die axiale Bewegung des Bohrkronenelements, z.B. beim Schlagbohren und Meißeln. Ein weiterer Vorteil dieses Werkzeugspannsystems ist, dass das Bohrer und Meißel ohne zusätzliche Werkzeuge gewechselt werden kann.
Bei Höchstdrehzahlen sind Spannzangen der Weg zum Spannen des Werkzeugs; sie finden sich auf Bohr- und Fräsmaschinen. Spannzangenfutter, Spannzange und Überwurfmutter bilden eine Einheit und ermöglichen einen schnellen Werkzeugwechsel und eine präzise Zentrierung.