Propan- & Löttechnik

Löten ist, wenn zwei metallische Werkstücke mit Hilfe von geschmolzenen metallischen Bindemitteln (Lot) verbunden werden. Der Trick dabei ist, dass der Schmelzpunkt des Lots immer niedriger ist als der des zu verbindenden Metalls. Liegt er unter 450 °C, spricht man von Weichlöten, liegt er darüber, von Hartlöten. lm Unterschied dazu werden beim Schweißen die zu verbindenden Metalle durch Erhitzen bis zu ihrem eigenen Schmelzpunkt stoffl ich miteinander „vereinigt.“

    

Insgesamt: 141 Artikel

pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Insgesamt: 141 Artikel

pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Wissenswertes zum Löten

In der Industrie und überall – die Kunst des Handlötens

Worin besteht die „Kunst des Lötens“? 

Beim Weichlöten werden die Fugen zwischen den zu verbindenden Metallen meist mit einer Zinnlegierung gefüllt. Wichtig ist, dass sie nach dem Erkalten nicht einfach an der Oberfläche des Fremdmetalls klebt, sondern sich mit ihr vereinigt. Dazu muss es ein wenig davon aufl ösen und in sich aufnehmen, also Mischkristalle in der sogenannten Diffusionszone bilden. Diese Kunst fällt dem Zinn zu, während die restlichen Legierungsbestandteile für das Verfl üssigen des Lots und die mechanische Stabilität der Verbindung verantwortlich sind. Eine gelötete Verbindung besteht aus fünf Schichten:

Für die größtmögliche mechanische Stabilität, also die Dauerhaftigkeit einer Lötstelle, ist es wichtig, dass die Mischkristallschicht weder zu dick noch zu dünn sein darf. Ein idealer Wert wäre eine Mischkristalldicke von 0,5 μm, deren Ausbildung von der Temperatur, der Lotzeit und der Lotlegierung abhängig ist. Bei einer zu großen Mischkristallschicht wird die Lötverbindung brüchig und porös, ein geringerer Wert lässt auf schlechte oder keine mechanische Verbindung schließen.

Das „bleifreie“ Zeitalter

Bereits seit dem 1. 7. 2006 sind die Elemente Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle (PBB) und Diphenylether (PBDE) verboten und dürfen als Bestandteile elektrischer oder elektronischer Geräte und Baugruppen nicht mehr in Umlauf gebracht werden. Für die Elektronikfertigung bedeutet dies in vielen Fällen den Abschied von den bekannten Weichloten auf Basis von Zinn und Blei.

Die Basics – Was braucht man zum Löten?

1. Den Lötkolben für die Wärme

Je nach Lötstelle und verwendetem Lot werden Temperaturen von 200–450 °C benötigt. Für den Feinelektronik-Bereich liegt die Temperatur zwischen 250 und 375 °C. Die Bereitstellung der richtigen Temperatur hängt von der Wärmeleistung des Lötkolbens ab. Entweder wählt man einen, der im gewünschten Temperaturbereich liegt, oder man entscheidet sich für eine Lötstation mit schnellem Nachheizverhalten für konstante Lötspitzen-temperatur.

2. Die Lötspitze für den Wärmetransport zur Lötstelle

Für einen optimierten Wärmetransport muss die Form der Lötspitze – so breit und so kurz wie möglich – auf die Lötstellengröße angepasst sein. Wichtig ist neben der makellosen Beschaffenheit der Lötspitze die richtige Pfl ege, wie z. B. keinesfalls vor dem Ablegen, sondern nur vor dem Löten reinigen und mit möglichst niedriger Temperatur löten.

3. Das Lot für die Verbindung

Die Zusammensetzung der Lotlegierung entscheidet über die Eigenschaften der Verbindung.

4. Das Flussmittel für die Kontaktfähigkeit

Flussmittel entfernt löthemmende Verbindungen.

Lötstein zur Reinigung während des Lötprozesses

Der Lötstein wird zur Reinigung von verkrusteten und verschmutzten Lötspitzen verwendet. Er wird auch als Salmiakstein bezeichnet und besteht aus Ammoniumchlorid. Diese Substanz ist ein natürliches Mineral. Unter dem Einfluss der Hitze, die bei der Reinigung der Lötspitze entsteht, reagiert sie mit den Metalloxiden, die sich auf der Lötspitze bilden. Es entstehen lichtrauchende Chloride, die die Lötspitzen säubern und Oxidationen entfernen. Ammoniumchloride, die als Lötsteine präsentiert werden, sind in der Regel kubisch und weißlich gefärbt. Diese Lötspitzen sollten nicht mit Reinigungsmitteln für Lötkolben verwechselt werden, die sich aus anderen Stoffen zusammensetzen und oft als Fix-Lötsteine bezeichnet werden. Zu diesen Werkzeugen gehört auch Lötzinn, mit dem der Lötkolben während des Reinigungsprozesses gleichzeitig verdreht wird. Bei Verwendung von herkömmlichen Lötspitzen müssen die Lötspitzen sofort nach der Reinigung der Lötspitzen ausgetauscht werden.

Verwendung des Lötsteins

Für die Reinigung wird der Lötkolben mit einer Temperatur von mindestens 350 Grad Celsius mit der Lötspitze auf den Lötstein gedrückt. Durch die Drehung des Lötkolbens während des Reinigungsprozesses und das gleichzeitige Reiben der Lötspitze reagiert das Ammoniumchlorid des Salmiaksteins mit der Wärme des Lötkolbens. Die beiden Gase Chlorwasserstoff und Ammoniak entstehen durch die Zugabe von Ammoniumchlorid. Diese führen dazu, dass sich die Kalkablagerungen und Oxidationen auflösen.

Die Lötspitze ist nun wieder sauber und kann mit einem neuen Lot ausgerüstet werden. Dies sollte jedoch unmittelbar nach der Verwendung des Lötsteins erfolgen, da die blanke Lötspitze rasch wieder oxidiert. Für das Verzinnen der Lötspitze kann konventionelles Lot mit Flussmittelkern verwendet werden.
Der Raum muss gut belüftet sein, da bei der Reinigung der Lötspitze Rauchgase freigesetzt werden.
Der Reinigungsprozess und die daraus resultierende chemische Reaktion kühlt die Lötspitze des Lötkolbens aufgrund des Reinigungsprozesses und der daraus resultierenden chemischen Reaktion leicht ab.

Wenn Sie die Lötspitze mit einem Lötstein reinigen, üben Sie sie nicht zu viel Druck auf den Stein aus. Einerseits kann es die Lötspitze beschädigen, andererseits kühlt es die Lötspitze zu stark ab, so dass eine effiziente Reinigung nicht mehr möglich ist.

Entlötpinzette hilft auch bei schwierigen Anwendungen


Die Entlötpinzette ist ein Werkzeug, das speziell für die Arbeit mit modernen elektronischen Technologien entwickelt wurde und in der Löttechnik unverzichtbar ist. Für SMD-Anwendungen werden spezielle Lötwerkzeuge benötigt, um sehr flache und kleine Lötverbindungen auf kompakten Leiterplatten und Chips herzustellen. Das Entfernen oder Ersetzen von minimalen Lötverbindungen an Chips ist viel komplizierter als das Verwenden von minimalen Lötverbindungen oder das Entfernen von konventionellen Lötverbindungen mit kompakteren Entlötgeräten. Selbst komplexe und schmale Lötkolben können mit einer Entlötpinzette schnell und einfach gelötet werden.


Die Enlötpinzette greift von beiden Seiten an


Der Vorteil der Pinzette beim Löten ist, dass sie zwei kleine Lötkolben verbindet. Beide Enden der Pinzette können beheizt und optional auch getrennt werden. Starke Modelle ermöglichen es auch, beide Lötspitzen auf unterschiedliche Temperaturen zu erwärmen. Kleine Lötstellen können nur an einem Punkt der Entlötpinzette erwärmt und dann mit einer Pinzette entfernt werden. Größere Lötanschlüsse können mit einer Entlötpinzette mit beiden beheizten Spitzen auf beiden Seiten gleichzeitig entfernt werden, was das Entfernen des Lotes erleichtert. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit sind die Lötpinzetten das ideale Werkzeug für verschiedene Größen und Formen moderner SMD-Bauelemente in elektrischen und elektronischen Geräten.


Versionen der Kaltlötzange


Lötpinzetten sind in verschiedenen Größen erhältlich. Darüber hinaus sind für viele Modelle austauschbare Spitzen erhältlich, so dass das Werkzeug jederzeit gewechselt werden kann. Staubsauger sind antistatische Werkzeuge für den Einsatz an Elektro- und Elektronikgeräten. Der kurze Abstand zwischen den Lötstellen und den Steckverbindern erleichtert die Bedienung der Werkzeuge. Lötpinzetten bieten eine gute Haftung, ohne die Spitzen zu verdrehen. Ergonomisch geformte Griffe und weiche Pads sorgen für ein problemloses Arbeiten mit der Lötpinzette auch über einen längeren Zeitraum. Die Leistung der verschiedenen Modelle reicht von zwei mal 20 W bis zwei mal 50 W. Die Spitzen können in einem Temperaturbereich von 100 bis 450 Grad Celsius erwärmt werden. Lötpinzetten sind netzwerkabhängig. Viele Modelle eignen sich für den Anschluss an Lötstationen und die Staubabsaugung mit 12 oder 24 Volt.

Bunsenbrenner als Universalbrenner für Schule und Beruf

Der Bunsen- oder Gasbrenner ist das am häufigsten verwendete Heizgerät in der Schule und am Arbeitsplatz, neben beheizten Hauben. In analytischen Labors oder in der Schulausbildung werden mit diesen Geräten Chemikalien erhitzt. Dies macht es einfach, erste Rückschlüsse auf die chemische Zusammensetzung eines Stoffes zu ziehen. Bunsenbrenner werden in drei Typen unterteilt. Der Bunsenbrenner, benannt nach Robert Wilhelm Bunsen, der Merker-Fischerbrenner und der Teclubbrenner, der auch nach seinem Erfinder benannt ist. Obwohl alle drei Brenner ähnlich aufgebaut sind, gibt es erhebliche Unterschiede.

Aufbau des Brenners

Bunsenbrenner bestehen aus vier Komponenten. Das Brennerrohr, das die Versorgung mit Luft und Gas ermöglicht, die Gasdüse, der Gashahn und der schwere Boden, auf dem der Brenner steht, sind möglich. Empfehlenswert sind vor allem Bunsenbrenner, die mit ihren Füßen mit einem Saugnapf ausgestattet sind, der eine noch höhere Stabilität garantiert.

Bunsenbrenner

Der Unterschied liegt in den Details. Wie beim Tecluburner erfolgt die Luftzufuhr zum Bunsenbrenner über die Öffnung am Brennerrohr nach oben und wird durch eine Rändelschraube gesteuert, wobei die Flamme jedoch nicht so genau geregelt ist und die Rändelschraube, die zur Luftzufuhr verwendet wird, sich auch bei längerem Einsatz des Bunsenbrenners erwärmt, was die Verbrennungsgefahr deutlich erhöht.

Teclub Brenner

Beim Teclub-Brenner wird die zur Verbrennung benötigte Luft von unten über das konische Brennerrohr angesaugt. Dadurch kann die Flamme wesentlich präziser und stabiler eingestellt und geregelt werden, was wiederum eine genaue Flammentemperaturregelung gewährleistet. Darüber hinaus ist die zur Steuerung des Gasgemisches erforderliche Steuerschraube nicht so heiß wie der Bunsenbrenner.

Marker Fischerbrenner

Wird ein noch höherer Heizwert benötigt, ist der Merker-Fischer-Brenner besser als der Bunsen- oder Teclubbrenner. Merker Fisher-Brenner verfügen über ein besonders breites Brennerrohr, das mehr Gas durchlässt und den Brennwert erhöht. Diese Brenner sind für die Erwärmung größerer Mengen geeignet.

Das richtige Gas

Die Bunsenbrenner sind für eine bestimmte Gasart ausgelegt, die sich hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung unterscheidet. Wird der Brenner mit dem falschen Gas betrieben, kann dies zu einer Reduzierung des Brennwertes oder im Extremfall zu einer Explosion führen. Je nach örtlichen Gegebenheiten und Anwendung stehen verschiedene Gase wie Propan, Butan oder Erdgas zur Verfügung. Propan und Butan sind flüssige Gase und befinden sich in Flaschen oder Gaspatronen. Aufgrund ihrer Flexibilität werden sie auch zum Löten von Gewehren oder zum Aufstellen von Öfen eingesetzt. Erdgas hingegen ist ein Gas, das, wie sein Name schon sagt, auf der Erde als natürliche Ressource vorkommt und hauptsächlich aus Methan besteht. Im Gegensatz zu Propan- und Butangas ist der Verbraucher auf einen regionalen Gasversorger angewiesen.

Lötdraht sorgt für eine sichere Verbindung

Lötdraht ist eines der am häufigsten eingesetzten Verbindungsmaterialien. Es ist eines der sogenannten Weichlote und wird vor allem in der Elektrotechnik oder Elektronik eingesetzt. Lötdraht wird in der Regel mit elektrisch beheizten Lötkolben mit einer Nennleistung von 5 bis 250 Watt verarbeitet. Der Lötdraht wird durch den Lötkolben auf seinen Schmelzpunkt erwärmt und mit den dazugehörigen Anschlusspunkten (z.B. auf der sogenannten Leiterplatte) verbunden. Lötdrähte in der Elektrotechnik oder Elektronik enthalten in der Regel einen Kern, der mit einem sogenannten Fluß versorgt wird. Dieser Strom sorgt für eine bessere Verbindung zwischen dem Lötkolben und den zu lötenden Materialien. Lötdraht besteht in der Regel aus einer Mischung aus Zinn und Blei. Blei wird heute jedoch oft nicht mehr zum Löten von Drähten verwendet, da es beim Erwärmen schädliche Gase freisetzt. Infolgedessen werden beim Drahtlöten immer mehr andere Materialien wie Silber und Kupfer verwendet.


Löten von Drahtmaterialien

Lötdraht ist eine Mischung aus verschiedenen Materialien. Auf dem Markt gibt es verschiedene Arten von Lötdrähten mit unterschiedlichen Anteilen auf dem Markt. Durch die verschiedenen Mischungsverhältnisse des Lötdrahtes werden unterschiedliche Eigenschaften erreicht, z.B. unterschiedliche Schmelzpunkte der Lötmaterialien. Der Zinngehalt beeinflusst den Einsatzbereich des Lötdrahtes. So wird beispielsweise häufig Lötdraht mit einem Zinngehalt von 20 bis 40% zum Verbinden von Kupferrohren oder Bleikabeln verwendet. Lötdrähte mit einem Zinnanteil von ca. 60% werden häufig in der Elektrotechnik oder Elektronik eingesetzt, um elektrische Kabel, Drähte oder Lötverbindungen mit Leiterplatten zu verbinden. Der Bleigehalt des Lötdrahtes beeinflusst die Fließeigenschaften und den Schmelzpunkt des Lötmaterials. So senkt beispielsweise ein großer Bleigehalt den Schmelzpunkt. Aufgrund der beim Erwärmen freigesetzten schädlichen Gase wird jedoch versucht, den Bleigehalt zu senken und durch andere Materialien wie Kupfer und Silber zu ersetzen. Seit 2006 kann Bleilötdraht aufgrund von Recyclingproblemen nicht mehr in elektronischen Geräten verwendet werden. Stattdessen werden bleifreie kupfer- oder nickelhaltige Zinnlegierungen verwendet. Bleilötdraht kann jedoch weiterhin im privaten Bereich eingesetzt werden.

Auswahlkriterien für Lötdrähte

Gerade Hobbyisten verwenden in ihren privaten Haushalten oft Zuleitungsdrähte. Auf der einen Seite hat es relativ gute Verarbeitungseigenschaften. Andererseits ist es eines der billigeren Lötmaterialien. Insbesondere Lötdrähte mit hohem Silbergehalt sind viel teurer als Bleilötdrähte. Bei der Verwendung von Bleiloten ist jedoch auf eine ausreichende Belüftung des Arbeitsplatzes zu achten.

Lötdraht wird in verschiedenen Größen und Durchmessern der Verpackung angeboten. In der Elektronik wird beispielsweise häufig ein Lötdraht mit einem Durchmesser von etwa ein bis eineinhalb Millimetern verwendet, was präzises Arbeiten erlaubt. Es ist auch möglich, Lötdrähte mit einem größeren Durchmesser für das Groblöten zu verwenden.

Lötstation als wichtiges Zubehör in der Elektrowerkstatt

Lötstationen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, sodass es sehr schwer ist das passende Gerät zu finden. Es gibt signifikante Unterschiede in der Leistungsfähigkeit und der Ausstattung. Die Leistungsspanne von Lötstationen ist weitreichend. Er beginnt bei etwa dreißig Watt. Größere Modelle haben bis 100 Watt. Mit einstellbaren Lötstationen ist es möglich unterschiedliche Leistungsbereiche abzudecken.

Die Ausstattung der Lötstationen ist sehr vielfältig. Es gibt kompakte Geräte, die nur aus einer Station und einem Lötkolben bestehen. Aber es gibt auch Lötstationen mit mehreren Lötkolben. Diese bieten den Vorteil, dass mehrere Lötspitzen zur Verfügung stehen oder zwei Personen gleichzeitig an einer Station arbeiten können. Neben dem Grundgerät und dem Lötkolben kann die Lötstation mit einem Lötkolbenhalter oder sogar mit mehreren Rollen verschiedener Lötzinns ausgestattet werden. Die multifunktionale Lötstation verfügt neben dem Lötkolben und der Basiseinheit über ein Multimeter.


Vorteile der Lötstation gegenüber Lötkolben

Eine Lötstation hat im Wesentlichen den gleichen Zweck wie ein Lötkolben. Es bietet jedoch einige Vorteile gegenüber einem einfacheren, aber mobileren Gerät. Da die Basisstation auch als Stromquelle dient, wird die Stromversorgung des angeschlossenen Lötkolbens nur durch Niederspannung gewährleistet. Dadurch wird das Risiko von Schäden an kleinen und empfindlichen Bauteilen durch statische Aufladungen oder Ableitströme reduziert. Im Idealfall sollte die Lötstation mit einer Erdungsoption ausgestattet sein.

Da sich die Elektronik der Lötstation im Boden und nicht im Halter befindet, wie bei einem einfachen Lötkolben, ist das Gerät einfacher und unkomplizierter zu bedienen. Mobile Stationen sind in der Regel flexibler, da sie nicht gegen Netzausfall resistent sein müssen. Während ein Lötkolben fast immer mit einer festen Lötspitze ausgestattet ist, bietet eine Lötstation die Möglichkeit, mehrere Lötspitzen zu ersetzen. Lötkolben haben in der Regel nicht die Temperaturregelung, die die meisten Lötstationen bieten. Dank dieser Funktion ist die Aufwärmzeit deutlich kürzer. Gleichzeitig ist der Einsatz von kleinen Lötspitzen, die trotz ihrer hohen Leistung nicht bei hohen Temperaturen eingesetzt werden können, kein Problem. Temperaturschwankungen durch Betriebsunterbrechungen oder hohe Lötfrequenzen sind bei Verwendung einer Lötstation weitgehend ausgeschlossen.

In der Löttechnik werden häufig analoge Lötstationen eingesetzt, die es dem Anwender ermöglichen, auf der eingestellten Temperatur zu arbeiten oder die Temperatur zu regeln. Die digitale Lötstation ermöglicht ein wesentlich breiteres Anwendungsspektrum. Er bietet eine sehr genaue Temperatureinstellung und ist in der Regel mit einem elektronischen Sensor ausgestattet, der die Temperaturkompatibilität überwacht. Auf der LED-Anzeige zeigt das Digitalgerät die exakte Temperatur und in vielen Fällen sogar die eingestellten Soll- und Ist-Temperaturen an. Da digitale Geräte in der Regel mit einem leistungsstarken Netzteil ausgestattet sind ist eine optische und akustische Warnung im Störungsfall möglich.

Mit Lötpaste Verbindungen löten

Lötpaste wird in der Elektronikfertigung zum Löten von Oberflächenelementen, im sogenannten Reflow-Löten, anstelle des Weichlötens eingesetzt. Lötpaste besteht aus Lotmetallpulver und Flussmittel. Der Anteil des Flussmittels liegt bei den meisten Produkten bei etwa 10 Prozent.
Lotpaste auf Zinnlegierungsbasis wird in der Regel zum Löten von elektronischen Bauteilen verwendet.


Was ist Reflow-Löten?

Das Wiederaufschmelzlöten wird auch als Reflow-Löten bezeichnet. In der Elektrotechnik ist das häufigste Verfahren des Weichlötens das Fügen von SMD-Bauteilen.

Der Hauptunterschied zum Löten auf einem Lötkolben besteht darin, dass die Lötpaste zuerst auf die Lötstelle aufgetragen wird, bevor die Teile platziert und die Lötstelle erwärmt wird. Lötanwendung und Erwärmung können auf verschiedene Weise erfolgen. Das Löten erfolgt mittels Dosierspitze (Spender), Schablonendruck oder auch mittels Guss (Preforms) und galvanischen Elementen.


Anwendungsbereich der Lötpaste

Für nicht-industrielle Anwendungen werden in der Kartusche manuell dosierte Lötpasten angeboten. Der Lötanschluss kann durch eine Heißluftstation oder einen elektronischen Lötkolben erwärmt werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Platine vollständig in einem geeigneten Lötofen oder auf einer Heizplatte zu erwärmen. Einige erfahrene ""Hobby-Löter" verwenden zu diesem Zweck auch einen leicht verstellbaren Ofen. Der Schmelzpunkt der Lötpaste darf jedoch nicht überschritten werden.

In der industriellen Serienfertigung werden verschiedene Reflow-Lötverfahren eingesetzt. In den so genannten kontinuierlichen Lötabschnitten wird das Lötmaterial durch Infrarot-Strahler oder Heißluft erwärmt. Bei hochsensiblen Bauteilen werden die Lötverbindungen auch per Laser präzise erwärmt.


Bleifreie Lötpasten

Der Hauptunterschied zum Löten auf einem Lötkolben besteht darin, dass die Lötpaste zuerst auf die Lötstelle aufgetragen wird, bevor die Teile platziert und die Lötstelle erwärmt wird. Lötanwendung und Erwärmung können auf verschiedene Weise erfolgen. Das Löten erfolgt mittels Dosierspitze (Spender), Schablonendruck oder auch mittels Guss (Preforms) und galvanischen Elementen.


Anwendungsbereich der Lötpaste

Für nicht-industrielle Anwendungen werden in der Kartusche manuell dosierte Lötpasten angeboten. Der Lötanschluss kann durch eine Heißluftstation oder einen elektronischen Lötkolben erwärmt werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Leiterplatte vollständig in einem geeigneten Lötofen oder auf einer Heizplatte zu erwärmen. Sie verwenden zu diesem Zweck auch einen leicht verstellbaren Ofen. Der Schmelzpunkt der Lötpaste darf jedoch nicht überschritten werden.

In der industriellen Serienfertigung werden verschiedene Reflow-Lötverfahren eingesetzt. In den so genannten kontinuierlichen Lötabschnitten wird das Lötmaterial durch Infrarot-Strahler oder Heißluft erwärmt.


Bleifreie Lötpasten

Seit 2006 gibt es Einschränkungen bei der Verwendung von bleihaltigen Lötpasten und Weichlot. Alternativ stehen bleifreie Lötpasten zur Verfügung, die in der Industrie eingesetzt werden. Allerdings unterscheiden sich die technischen Eigenschaften von bleifreien Lötpasten von denen herkömmlicher Lötpasten. Die bleifreien Lötpasten unterscheiden sich in ihren technischen Eigenschaften von den herkömmlichen Lötpasten. Darüber hinaus sollten bleifreie Lötpasten niemals mit bleifreien Pasten kombiniert werden. Bleifreie Lötpasten sind weiterhin für den privaten Gebrauch zugelassen.

Größe des Lötspitzenpulvers

Lötpasten werden nach J-STD-005 entsprechend der Größe der Lötpulverkugel in acht Klassen eingeteilt.
Die maximale Größe der Kugel wird bestimmt. Darüber hinaus erhalten 80 Prozent der Bälle einen Größenbereich, und für Klassen von 5 bis 8 sogar 90 Prozent - einen Größenbereich.

Typ 1: min. 80 % zwischen 75 und 150 µm, max. 160 µm.
Typ 2: min. 80 % zwischen 45 und 75 µm, max. 80 µm.
Typ 3 min. 80 Prozent von 25 bis 45 µm, max. 50 µm.
Typ 4 min. 80 Prozent von 20 bis 38 µm, max. 40 µm.
Typ 5: min. 90 % von 10 bis 25 µm, max. 30 µm.
Typ 6: min. 90 % zwischen 5 und 15 µm, max. 20 µm.
Typ 7: mindestens 90 % zwischen 2 und 11 µm, maximal 15 µm.
Typ 8: mindestens 90 % zwischen 2 und 8 µm, maximal 11 µm.

Löttechnik - Thermisches Herstellungsverfahren für Metallverbindungen

Löten ist ein thermischer Prozess zum Verbinden von Metallteilen. Im Unterschied zum Schweißen verändert das Löten die Werkstücke selbst nicht. Die Verbindung erfolgt über ein Lot. Eine Lötlegierung ist eine Metalllegierung, deren Schmelzpunkt unter dem Schmelzpunkt der zu verbindenden Metalle liegt.
Grundsätzlich wird zwischen Hart- und Weichlöten unterschieden. Lote und Weichlote unterscheiden sich durch die Flüssigkeitstemperatur. Diese liegt bei Weichlote unter 450 °C und bei Hartloten darüber. Bei Temperaturen über 900 °C spricht man vom Hochtemperaturlöten. In der Industrie geschieht dies meist unter Schutzglas oder im Vakuum.

Der Lötprozess hängt hauptsächlich von der Art der Anwendung ab. Lötverbindungen haben eine viel höhere Stabilität und Festigkeit als Weichlötverbindungen.

Lötgeräte


Für die Erwärmung des Lotes stehen unterschiedliche Lötvorrichtungen zur Verfügung. Bei Elektrogeräten wird grundsätzlich zwischen Lötpistolen und Lötkolben unterschieden. Der Klassiker unter den Lötgeräten für Weichlötverbindungen ist der Lötkolben. Er kann sowohl mit Strom als auch mit Gas- oder Batterieloten betrieben werden. Eine Lötstation mit Temperaturregelung ist für den professionellen Einsatz geeignet. Metallische Verbindungen auf großen Flächen können auch mit einer Lötpistole hergestellt werden.

Individuelle Lötprozesse

Je nach Anwendungsbereich kommen derzeit mehrere verschiedene Lötverfahren zum Einsatz. Neben manuellen Prozessen mit Lötkolben oder Lampen wurden auch industrielle Prozesse für die Serienproduktion entwickelt. Die wichtigsten Verfahren sind :

Tauch-Löten

Tauchlöten wird hauptsächlich in der industriellen Fertigung eingesetzt. Das Lot wird zunächst auf die Lötverbindungen aufgebracht, bevor das komplette Objekt in einem Bad erwärmt wird, bis der Lötkolben eine Flüssigkeitstemperatur erreicht.

Reflow-Löten

Das Reflow-Löten ist das häufigste Weichlötverfahren in der Elektroindustrie. Das Lot wird in Form einer Paste auf die Lötverbindungen aufgebracht, das Bauteil platziert und die Lötverbindung oder die gesamte Platine erwärmt.

Kolbenlöten

Das Löten ist das verbreitetste Weichlötverfahren in der Elektro- und Haustechnik. Das Lot wird manuell mit einem Lötkolben erwärmt.

Widerstandslöten

Beim Widerstandslöten wird die Lötstelle durch elektrischen Strom erwärmt. Der elektrische Widerstand entsteht direkt auf der Lötstelle. Dieser Prozess wird für die Serienfertigung von elektronischen Bauteilen eingesetzt.

Löten an Licht

Bei diesem Verfahren wird der Lötkolben durch Infrarotlicht präzise erwärmt.

Kaltlöten

Kaltlöten ist kein Lötprozess im klassischen Sinne. Anstelle des Lots wird ein spezieller metallhaltiger Klebstoff benutzt, der die gleiche Funktion wie das Löten nach dem Aushärten hat.

Vakuumlöten

Das Vakuumlöten ist ein weit verbreitetes Verfahren in der Elektrotechnik in der Serienfertigung. Das Löten erfolgt im Vakuum. Der Sauerstoffmangel verhindert die Oxidation des Lotes.

Induktionslöten

Beim induktiven Löten wird der Lötanschluss durch den Induktor geschlossen und durch die Induktion erfolgt die Erwärmung der Bauteile.

Das Lot

Je nach Prozess erfolgt das Löten entweder mit hartem oder weichem Lot oder mit Lotpaste. Ein Lot ist eine Legierung aus Metall. Die gebräuchlichsten Lote sind Zinn, Blei, Silber und Kupfer. Weichlot besteht in der Regel aus einer Legierung aus Zinn und Blei. Heutzutage wird jedoch zunehmend bleifreies Weichlote eingesetzt. Die gebräuchlichsten Lote sind Silber-, Messing- und Phosphorlegierungen.

Flussmittel

In einigen Fällen befindet sich das Flussmittel bereits im Lot, z.B. in der Lötpaste. Ansonsten muss das Flussmittel vor dem Löten verwendet werden. Flussmittel eliminieren die Oxidation an den Lötverbindungen und verringern die Oberflächenspannung des flüssigen Lotes. Sie reduzieren das Risiko von unzuverlässigen Lötverbindungen und sogenannten Kaltlötverbindungen.

Lösen von Lötverbindungen

Unter bestimmten Bedingungen können auch Lötstellen gelöst werden. Dieser Prozess wird als Entlöten bezeichnet. Das Löten kann, z.B. beim Austausch von elektronischen Bauteilen, erforderlich sein. Für das Gießen werden in der Regel spezielle Werkzeuge benötigt. Dazu gehört unter anderem eine Entlötpumpe, mit der das wieder erwärmte Lot abgesaugt werden kann. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung einer Entlötlitze, die zwischen Lötkolben und Lötstelle platziert wird. Nach dem Erwärmen kann das erwärmte Lot auch mit dieser Litze entfernt werden. An vielen Lötstationen stehen auch Elektropumpen zur Verfügung, um das erwärmte Lot zu entnehmen.

Lötspitzenzange als Spezialschraubendreher

Lötspitzenzangen sind Spezialzangen. Geradezangen sind zweibeinige Werkzeuge, bei denen effektive Spitzen wie Schneiden oder Backen in die entgegengesetzte Richtung wirken, sei es zum Spannen oder zur Bearbeitung. Mit der Lötspitzenzange wird die Lötspitze so eingespannt, dass sie auch bei noch heißer Hitze vom Lötkolben abgeschraubt werden kann. Daher wird der Lötkolben als Schraubendreher verwendet.


Für das Aussehen von Lötspitzenzangen

Bis auf die spezielle Backenkonstruktion ähnelt der Lötkolben einer normalen flachen Nase. Backen enthalten oft nicht nur ein Loch, sondern auch zwei Rundlöcher unterschiedlicher Größe mit jeweils einer vorstehenden Kante hinter der Drehdurchführung, die zusammen als Seitenschneider dienen. Mit dieser Zange können Sie die Lötspitzen in verschiedenen Formen lösen, je nachdem, wie weit sich der Mund der Zange öffnet. Es ist wichtig, Griffe zu haben, die gut von Hitze isoliert sind, was normalerweise durch eine etwas dickere Kunststoffbeschichtung erreicht wird.

Vervollständigung des Sortiments an Elektronikzangen

In der Elektronikwerkstatt finden Sie immer eine Elektronikzange (Flachzange, Rund-Flachzange, wie z.B. Telefonzange, Rundzange, Kopfzange) und ein Paar Spitz- oder Diagonalzangen. Überall dort, wo Leiterplatten und Drähte gelötet werden, ist die Lötspitze die ideale Ergänzung.

Worauf Sie bei der Verwendung achten sollten

Lötspitzenzangen sollten so benutzt werden, dass die Lötspitze beim Anziehen und Lösen der Lötspitze in der Befeuchtungszone nicht beschädigt wird. Die Befeuchtungszone der Lötspitze enthält eine metallische Verbindung zwischen der Eisenschicht und dem Zinngehalt der Lötspitze. Wenn diese Verbindung hergestellt wird, kann die Lötspitze nass werden. Die intermetallische Verbindungsanzahl steigt temperaturabhängig an und verursacht höhere Korrosionsraten durch Flussmittel, höhere Abscheidungsraten und höhere Oxidation. Diese Schichten müssen jedoch so gespeichert werden, dass nur die Lötspitze auf dem Lötspitzenschaft angegriffen werden muss.

Lötkolben

Es gibt zwei Arten von Lötkolben in Industrie und Technik: Entweder wird der Lötkolben eingesetzt und mit einer Schraube befestigt oder sogar in die Werkzeugspitze geschraubt. Um die Lötspitzen in der zweiten Variante zu ersetzen, benötigen Sie eine Lötspitze zum Schutz Ihrer Finger, zumindest wenn sie heiß ist.

* Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten