check 40 Jahre Erfahrung

Tischler & Schreiner

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Alles für Tischler und Schreiner

Über 150 Artikel für Tischlereien und Schreinereien, zusammengestellt von unseren Fachberatern aus über 40 Jahren Fachhandel: Handwerkzeuge zum Sägen, Hobeln und Stemmen, Zwingen und Leime für die Verleimung, Forstnerbohrer für den Beschlagbau, Akku-Maschinen für Zuschnitt und Schliff sowie Türbänder, Einsteckschlösser und Holzschrauben für den Innenausbau. Und wenn ein Auftrag mehr verlangt, steht dahinter das komplette Tooler Sortiment mit über 300.000 Artikeln für das gesamte Handwerk.

So kaufen Tischler und Schreiner bei Tooler

Diese Themenwelt folgt keinem Katalogschema, sondern den meistgekauften Artikeln bei Tooler aus den letzten zwölf Monaten. Unsere Fachberater haben daraus die Produkte ausgewählt, die in Bankraum, Maschinenraum und auf der Montage tatsächlich gebraucht werden, von der Einhandzwinge bis zum Einsteckschloss.

Sägen, Hobeln und Stemmen

Beim klassischen Handwerkzeug setzen unsere Kunden auf deutsche Traditionshersteller: Doppel- und Putzhobel von ECE, Stechbeitel von KIRSCHEN aus Remscheid, einzeln oder als sechsteiliger Satz mit Holzheft, dazu doppelt verzahnte Japansägen von BAHCO für ausrissarme Feinschnitte. Zum Anreißen gehört das Präzisions-Streichmaß von FORMAT zu den meistgekauften Artikeln bei Tooler, allein die 300 mm Ausführung wurde in zwölf Monaten mehr als 100 Mal bestellt.

Verleimen und Spannen

Ohne Spanndruck keine Verleimung: Unsere Kunden haben in den letzten zwölf Monaten über 4.000 Schraubzwingen, Einhandzwingen und Korpuszwingen bei Tooler gekauft. Das Spektrum reicht von der kleinen Ganzstahl-Schraubzwinge von FORMAT und FORTIS über Einhandzwingen und Tiefspannzwingen von BESSEY bis zur Korpuszwinge REVO für den Möbelbau. Passend dazu gibt es Holzleime von PONAL als Weißleim im 10 kg Gebinde, als Lackleim und als wasserfesten PUR-Leim.

Bohren für Beschlag und Verbindung

Für Topfbänder, Dübellöcher und Astausbesserungen greifen unsere Kunden fast immer zum gleichen Werkzeug: Forstnerbohrer Bormax von FAMAG wurden bei Tooler in zwölf Monaten über 600 Mal verkauft, verteilt auf mehr als 500 Bestellungen, am häufigsten in den Durchmessern 20, 35 und 40 mm. Ergänzt wird das Programm durch Kunstbohrersätze von FORTIS für schnelle Reihenbohrungen.

Maschinen für Zuschnitt und Schliff

Bei den Elektrowerkzeugen dominieren zwei Akku-Systeme: MILWAUKEE M18 mit Stichsäge, Handkreissäge, Exzenterschleifer und Akku-Hobel sowie DEWALT mit Handkreissägen im 18 V und 54 V System. Für den Gehrungsschnitt auf der Baustelle bewährt sich die handbetriebene Gehrungssäge von KÜPPER, für saubere Schnittkanten sorgen Stichsägeblätter von BOSCH in Ausführungen für Hartholz und beschichtete Platten.

Beschläge, Schlösser und Befestigung

Bautischler finden bei Tooler Zimmertürbänder und Einbohrbänder von SIMONSWERK, Haustürbänder der Serie Baka Protect für Holztüren sowie Einsteckschlösser und Panikschlösser von BKS und KFV. Bei der Befestigung führen Holzschrauben TOPIX-plus von HECO die Bestellstatistik an, von der Zylinderkopfschraube 6,5 x 100 mm gingen in zwölf Monaten mehr als 20.000 Stück an unsere Kunden, dazu kommen Fensterbauschrauben von SPAX für Montage und Fensterbau.

Vollsortiment für jeden Tischler- und Schreinerbetrieb

Diese Themenwelt ist der Einstieg, nicht die Grenze: Als Vollsortimenter beliefert Tooler Tischlereien und Schreinereien mit der kompletten Ausstattung aus einer Hand, vom Anreißwerkzeug über Maschinen und Beschläge bis zu Arbeitsschutz und Betriebseinrichtung, auf Wunsch bequem per Kauf auf Rechnung und mit Staffelpreisen für größere Mengen. Was hier nicht gelistet ist, findet sich im Gesamtsortiment mit über 300.000 Artikeln oder wird von unserem Einkauf beschafft.

Häufige Fragen von Tischlern und Schreinern

Was ist der Unterschied zwischen Tischler und Schreiner?

Es gibt keinen: Beide Begriffe bezeichnen denselben Beruf mit identischer Ausbildung. Die amtliche Berufsbezeichnung im deutschen Handwerksrecht lautet Tischler. Regional wird in Süddeutschland (Bayern, Baden-Württemberg) und im Ruhrgebiet meist Schreiner gesagt, in Nord-, West- und Ostdeutschland sowie in Österreich Tischler. Historisch geht Schreiner auf den Schrein (Truhe) zurück, Tischler auf den Tisch.

Welcher Holzleim ist der richtige: D2, D3 oder D4?

Die Beanspruchungsgruppen nach DIN EN 204 richten sich nach der Feuchtebelastung: D2 für Innenräume mit gelegentlicher, kurzzeitiger Feuchte (Möbel, Innenausbau), D3 für Innenräume mit häufiger Wassereinwirkung und für Außenbereiche ohne direkte Bewitterung (Küche, Bad, Fensterbank), D4 für starke Nässebelastung und den bewitterten Außenbereich mit Oberflächenschutz (Haustüren, Fenster). Klassischer Weißleim ist ein PVAc-Dispersionsleim; PUR-Leim härtet mit Luftfeuchte aus, ist wasserfest und füllt kleine Spalten. Beide Varianten gibt es bei Tooler von PONAL.

Was ist der Unterschied zwischen Forstnerbohrer und Kunstbohrer?

Der Forstnerbohrer hat eine umlaufende Umfangschneide und bohrt besonders präzise, ausrissfreie Sacklöcher mit flachem Boden, etwa für Topfbänder im Möbelbau, auch freihand mit der Handbohrmaschine. Der Kunstbohrer arbeitet mit zwei Vorschneidern, führt Späne besser ab und eignet sich für abrasive Plattenwerkstoffe und schnelle Serienbohrungen im Bohrständer. Bewährt haben sich bei unseren Kunden die Bormax Forstnerbohrer von FAMAG.

Welches Kreissägeblatt liefert saubere Schnitte in Holz?

Entscheidend sind Zahnform und Zahnzahl: Flachzahnblätter mit wenigen Zähnen schneiden schnell längs zur Faser, Wechselzahnblätter mit mittlerer Zahnzahl (etwa 50 bis 60 Zähne bei 250 mm) trennen Holzfasern beim Querschnitt sauber und ausrissarm, Blätter mit Trapez-Flachzahn und hoher Zahnzahl sind erste Wahl für beidseitig beschichtete Plattenwerkstoffe. Je feiner der gewünschte Schnitt, desto mehr Zähne und desto langsamer der Vorschub.

In welchem Winkel schärft man Stechbeitel?

Werkseitig sind Qualitätsbeitel wie die von KIRSCHEN mit 25 Grad geschliffen. Zum Abziehen empfiehlt der Hersteller eine feine Mikrofase von 28 bis 30 Grad; je härter das Holz, desto steiler darf die Schneide sein, bis maximal 35 bis 40 Grad. Wichtig: nie an einem schnelllaufenden trockenen Schleifbock schärfen, die Hitze zerstört die Härte des Stahls.

Welche Grundausstattung braucht eine Tischlerwerkstatt?

Für den Start reichen wenige, dafür gute Werkzeuge: Maßband, Winkel und Streichmaß zum Anreißen, eine fein verzahnte Säge (etwa eine Japansäge), zwei bis drei scharfe Stechbeitel in 6 bis 26 mm, ein Klüpfel, ein Handhobel für Flächen und Kanten, ausreichend Zwingen zum Verleimen, Holzleim sowie ein Akkuschrauber mit Holzbohrern und Senker. Erweitert wird nach Auftragslage, meist zuerst um Handkreissäge mit Führungsschiene und Exzenterschleifer.

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