Zubehör Schweißtechnik

Wissenswertes zur Verschleißbeanspruchung

Als Verschleiß wird der fortschreitende Materialabtrag aus der Oberflächenschicht eines Festkörpers infolge tribologischer Beanspruchung bezeichnet. Diese Beanspruchung setzt sich meist aus mehreren Einzelbeanspruchungen zusammen.

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Durch Auftragsschweißen können die Oberfl ächeneigenschaften so eingestellt werden, dass der Beanspruchung standgehalten wird und der Materialabtrag minimiert wird. Am Anfang der Auswahl des geeigneten Verschleißschutzes steht die Analyse des tribologischen Systems. Das System ergibt sich aus der Verschleißpaarung (Grundkörper, Gegenkörper, Zwischenstoff), Systemumhüllenden (Temperatur, Druck etc.), der Beanspruchung (Relativbewegung der Verschleißpaarung zueinander). Bei bereits verschlissenen Teilen kann über die Verschleißerscheinungsform auf den Verschleißmechanismus und die tribologische Hauptbeanspruchung zurückgeschlossen werden.

Oft wird vereinfachend angenommen: Je höher die Härte, umso besser der Verschleißschutz. Dieser Zusammenhang trifft aber nur bei schmirgelnder Beanspruchung (Abrasion) zu. Bei Kenntnis der Härte des Gegenkörpers wird für den Verschleißschutz des Grundkörpers eine höhere Härte gewählt. Bei zusätzlicher Schlagbelastung sollte die Härte jedoch nicht zu hoch sein, da mit steigender Härte meist die Zähigkeit nachlässt. Durch die Kombination von Hartstoffen bzw. harten Ausscheidungen in zäher Matrix, bieten bestimmte Legierungsgruppen einen hohen Schutz gegen schmirgelnden Verschleiß bei gleichzeitig hohem Widerstand gegen Schlagbeanspruchung.

Schweißen und Löten - wo ist der Unterschied?

Sowohl das Schweißen selbst als auch das Löten sind thermische Prozesse für Metallverbindungen. Beim Schweißen entstehen unlösbare Verbindungen zwischen den Metallteilen. Die Materialien werden über ihre Fluidtemperatur erwärmt. Je nach Schweißverfahren werden die Verbindungen mehr oder weniger flüssig. Beim Löten werden auch die Bauteile erwärmt und mit einem Lot verschmolzen. Im Gegensatz zum Schweißen werden die Rohstoffe nicht über die Fluidtemperatur erwärmt, sondern nur das Lot verflüssigt.

Die wichtigsten Löttechniken

Beim Löten wird zwischen Löten und Weichlöten unterschieden. Das Weichlöten hat eine Fluidtemperatur unter 450°C, während das Lot auf eine wesentlich höhere Temperatur erwärmt werden muss. Weichlotverbindungen werden hauptsächlich in der Elektrotechnik und Elektronik, aber auch in der Haustechnik eingesetzt. Sie werden in der Regel mit einem Lötkolben oder einer Lötstation und einem Weichlötkolben hergestellt.
Lötverbindungen sind viel stabiler und langlebiger. Sie werden benötigt, um dauerhafte Verbindungen herzustellen, zum Beispiel in Wasser-, Gas- oder Ölleitungen. Weitere Informationen zu den einzelnen Löttechniken finden Sie im Abschnitt über Keyword-Löttechniken.

Verschiedene Schweißtechniken

Es gibt viele unterschiedliche Schweißtechniken. Beim Schweißen wird jedoch zwischen dem Elektroschweißen (Elektroschweißen) und dem Autogenschweißen unterschieden. Das Elektroschweißen wird auch als Lichtbogenhandschweißen bezeichnet. Der Lichtbogen wird als Wärmequelle zwischen der Schmelzelektrode und dem Werkstück genutzt. Als Stromquellen kommen Schweißtransformatoren oder Trägheitstransformatoren, Schweißinverter oder Schweißumrichter zum Einsatz. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Bereich Elektrische Fusionstechnik. Die Elektroschweißtechnik ist nur für leitfähige Metalle geeignet. Autogentechnik wird zum Schweißen von Aluminium und Blechen eingesetzt, zum Beispiel in der Automobilindustrie. Bei diesen Prozessen werden die Werkstücke durch Abgase erwärmt. Schweißdraht wird als Zusatzwerkstoff verwendet.

Elektrodenhalter - Sichere Leitfähigkeit der Elektrode beim Handschweißen

Elektrodenhalter sind ein unverzichtbares Gerät zum Schweißen. Das E-Schweißen ist vielseitig anwendbar und überzeugt durch seinen geringen Investitionsbedarf bei Kauf und Nutzung. Die richtige Wahl des Elektrodenhalters ist entscheidend für präzises Schweißen sowie ergonomisches und sicheres Arbeiten.

Anschlussmöglichkeiten

Die herkömmliche Anschlussart erfolgt über ein Kabel mit einer Anschlussklemme. Dadurch ist es einfach, den Elektrodenfuß auszutauschen. Dies kann bei unterschiedlichen Elektrodendurchmessern schnell notwendig sein. Die direkte Verbindung über Schrumpfverbindungen hingegen ermöglicht eine dauerhafte und stabile Verbindung zwischen dem Elektrodenfuß und dem Schweißkabel. Unbeabsichtigtes Lösen und Lösen ist hier praktisch ausgeschlossen. Diese Art der Verbindung ist eine gute Alternative zu einheitlichen Schweißprozessen mit konstanten Elektrodenparametern.

Der Elektrodenabschnitt

Es ist wichtig, den richtigen Elektrodendurchmesser auszuwählen, damit der Elektrodenhalter die Schweißelektrode in den Elektrodenhalter einsetzen kann. Ein guter Sitz und Griff der Elektrode kann nur mit der richtigen Wahl gewährleistet werden, da die bestmögliche Elektrodenspannung angelegt wird. Wählen Sie immer den maximalen Elektrodendurchmesser, den Sie hier verwenden. Der durchschnittliche Elektrodenwert gibt gleichzeitig den maximalen Strom und damit den erforderlichen Kabeldurchmesser an.

Die Elektrodenhalterung

Schraubsysteme sorgen für einen festen Halt der Elektrode. Sie wird am Halter befestigt. Nach dem Anziehen ist es noch möglich, sich in alle möglichen Richtungen zu drehen. Elektrodenhalter mit Hebelsystem sind besonders wirtschaftlich und schnell in der Handhabung. Die Elektrode wird in einem festen Winkel zwischen die Backen gespannt. Der Elektrodenwechsel kann schnell und effizient durchgeführt werden. Die Wahl der möglichen Winkel ist wichtig für die individuelle Arbeitsweise. Die Elektrodensockel des Hebelsystems sind mit einem einzigen voreingestellten Winkel für die Elektrodenposition oder mit mehreren voreingestellten Varianten erhältlich.

Perfekte Führung

Elektrodenhalter mit einem zusätzlichen Lochsystem sorgen für einen idealen Sitz mit perfekter Leitfähigkeit der Elektroden. Die Elektrode wird nicht nur zwischen die Backen gespannt, sondern die Elektrode wird auch separat durch das dafür vorgesehene Loch geführt. Diese Elektrodenhalter sind besonders für den professionellen Einsatz geeignet. Gebogene Elektrodenhalter erlauben eine noch verbesserte Handhabung. Sie sorgen dafür, dass auch schwer erreichbare Stellen fachgerecht verschweißt werden können.

Isolierung

Das Arbeiten mit dem Elektroden-Elektrodensystem erzeugt viel Wärme. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass der Griff nicht nur sehr stabil, sondern auch gut isoliert ist. Das Material, aus dem der Elektrodenfuß besteht, muss hohen thermischen und mechanischen Belastungen standhalten. Aufgrund der starken Stromversorgung beim Schweißen ist eine einwandfreie und schadensfreie Isolierung unerlässlich. Darüber hinaus müssen die erforderlichen Schutzausrüstungen wie Schweißschürze, Schweißbrille und Schweißhandschuhe getragen werden.

* Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

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